Promovierter Biologe (Dr. phil. Nat.) ist Gründer und Leiter von Buddhistische Achtsamkeit und Meditation Berlin (BAUM). Er ist zertifizierter Achtsamkeitstrainer – Potenzialentwicklung durch Achtsamkeit – und Meditationslehrer. Seit 2016 praktiziert er intensiv die meditativen Praktiken des Theravada-Buddhismus, vor allem die Entwicklung der Geistesruhe (Samatha) und des Klarblicks (Vipassana), aber nicht nur. Er nimmt regelmäßig an Retreats teil. Außerdem ist er Gymnasiallehrer an einer Neuköllner Schule.
Sein Lehransatz kombiniert die meditative Praxis der Achtsamkeit in ihrer „leichten“ und „tiefen“ Form. Die Entfaltung der „leichten“ Achtsamkeit versteht die Achtsamkeitspraxis (Mindfulness) als Mittel, um ein bevorstehendes Ziel zu erreichen (MBSR à la Jon Kabat Zinn), z. B. Stress abzubauen, gelassener mit Schmerzen umzugehen oder Potenziale im Arbeitsleben zu entwickeln. Die „tiefe“ Meditation ermöglicht das Erreichen eines Bewusstseinszustandes, der jenseits jeglicher Ziele liegt. Die Perspektive des Tuns wird vorübergehend zugunsten einer tiefen Erfahrung des Seins im Hier und Jetzt aufgegeben. In diesem Raum findet die Begegnung mit uns selbst und die Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen wie der Unzulänglichkeit und Vergänglichkeit statt.
Die Grundlage der Praxis ist die Verbindung des Körpers mit emotionalen, geistigen und spirituellen Erfahrungen durch die Entfaltung einer kontinuierlichen Präsenz. Der Ausgangspunkt und das Hauptelement der Praxis ist der Atem mit seinem natürlichen Rhythmus. Der Atem kann mit oder ohne bewusste Körperbewegungen verbunden sein, die in den drei Positionen Sitzen, Stehen und Liegen ausgeführt werden.
Wenn wir Körper und Geist mit dem Atem in Einklang bringen, entwickeln wir ein meditatives Bewusstsein und verstehen, wie all diese Aspekte miteinander interagieren, was zu körperlicher und geistiger Gesundheit führt.
Wenn Du es eilig hast. Gehe langsam. Gehe langsam.